Die geballte Power der Zeichen
Pia Schmitt • 5. April 2026
Wie viele Hinweise braucht es, um zu verstehen?
🐰Keine Begegnung poltert zufällig in unser Leben. Ich bin davon überzeugt, dass alles, was uns begegnet ein fester Teil unseres Weges ist. Ob Botschaft, Warnung oder Unterstützung. Menschen oder Tiere: Niemand kreuzt unseren Weg grundlos.
Dieser Gedanke ist manchmal schwer zu tragen. Meistens dann, wenn uns bewusst wird, dass auch Leid und Krankheit in anderen Lebewesen bestehen, um uns selbst an etwas zu erinnern. Um uns zu ermahnen oder uns einen ungeplanten Weg einschlagen zu lassen. Sofort schießen mir unzählige Beispiele von Menschen in den Kopf, die für mich Botschaft waren oder für die ich einen neuen Weg aufzeigen durfte.
In diesem Beitrag konzentriere ich mich aber auf die Tiere, weil der Rüde Vayu, der seit einem halben Jahr bei uns lebt, mich auf eines meiner eigenen Themen gestoßen hat. Wie "er" das gemacht hat, möchte ich dir hier erzählen.
Die Tiere, die den Weg in unser Leben finden, bringen viele verschiedene Facetten mit.
Sie haben ihre eigenen Themen. Ja, sie sind Spiegel, aber sie sind auch eigenständige Seelen. Dass wir zueinander finden, ist trotzdem kein Zufall. Die Seele findet ihren Weg zu uns, weil wir genau die richtige Person sind, um an ihrer Seite zu sein. Um sie in ihren Themen zu stützen, zu halten und zu begleiten. In welcher Form auch immer. Ein ewiger Kreislauf hält uns zusammen.
Letztendlich deuten die Themen, die unsere Tiere mitbringen auch immer auf unsere eigenen Themen hin. Unsere Reaktion und unser Umgang wiederum ist der Spiegel für unser Tier. Denn auch wir spiegeln unseren Tieren – nicht nur sie uns!

Wer mir schon eine Weile folgt, kennt Zoé: Eine kleine, tolle Hündin, die stets auf einem schmalen Balken balanciert: Zwischen ihren Unsicherheiten, die sie in einen unüberwindbaren freien Fall stürzen... und dem Mut, mit dem sie in vielen Momenten dieser Unsicherheit einfach den Mittelfinger zeigt und Dinge souverän meistert, die ich nie für möglich gehalten hätte.
Eines ist sie dabei fast immer: Laut. Entweder vor Unsicherheit oder vor Stolz und Übermut. Neben dem Sakralchakra ein klares Zeichen für ein Ungleichgewicht im Halschakra.
Lassen wir diese Info mal so stehen und schauen zu Vayu: Als er vor einem knappen halben Jahr im Alter von 8 Monaten seinen Weg in unser Leben gefunden hat, ist mir direkt in den ersten Tagen ein häufiger Schluckauf aufgefallen. Beim Tragen eines Halsbandes fängt er bei Zug schnell an zu husten und wenn er nach oben schaut, schafft er es nicht all zu lange den Hals gestreckt zu halten ohne ihn mit einem Nieser wieder zu senken. (keine Sorge – ich betrachte solche Auffälligkeiten neben der spirituellen natürlich auch auf der medizinischen Ebene!)
Als ich nun die letzten Tage in einer zeckenreicheren Region war, als es bei uns der Fall ist, ist es mir irgendwann wie Schuppen von den Augen gefallen. Nach den Spaziergängen habe ich die ein oder andere Zecke in Vayu´s Fell gefunden – stets im Halsbereich – und mir erstmal nichts dabei gedacht. Das Absuchen nach Zecken ist im Hundehalter-Dasein nicht mehr weg zu denken, gerade bei längerem Fell. Dass die Zecken jedes Mal im Halsbereich krabbelten, nahm ich erstmal nicht bewusst wahr und schenkte dieser Tatsache keine Aufmerksamkeit.
Da mir all diese Hinweise bisher noch nicht gereicht haben, wurde das Universum dann deutlicher:

Am Freitag um die Mittagszeit ging ich eine kleine Runde spazieren. Im Familientrubel ging das sofortige Absuchen nach Zecken irgendwie unter. Immer wieder holte sich Vayu im Laufe des Mittags eine kurze Krauleinheit ab. Stundenlang habe ich dabei keine Zecke ertastet.
Und dann, einige Stunden später ging es los: Eine Zecke nach der anderen spürte ich. ALLE an seinem Hals! Letztendlich waren es 7 oder 8 Stück, ich weiß es nicht mehr genau. Sie waren alle ganz nah an der Haut und kurz davor, sich festzubeißen.
Wieso hatte ich sie aber vorher beim Streicheln nicht bemerkt? Die Zecken müssen an den verschiedensten Stellen auf seinen Körper gelangt sein und alle zum Hals gewandert sein.
Es gibt natürlich auch physische Eigenschaften, die Zecken bevorzugen. Deshalb findet man sie häufig im Kopf- / Halsbereich (hauptsächlich aber im Bereich der Ohren und dem Kinn) oder unter den Achseln und in der Leistengegend. Diese Stellen waren den Zecken aber ziemlich egal und der Halsbereich wirkte wie ein Magnet auf die unerwünschten Gäste. Die energetische Schwachstelle befand sich also sehr deutlich im Halsbereich.
Nachdem etwas Ruhe eingekehrt war, ließ ich meine Gedanken kreisen. Sie führten mich immer wieder zu der Platzwahl der Zecken. Je länger ich meine Gedanken fließen lies wurde mir klarer, dass Vayus Schwachstellen (physisch und energetisch) sich geballt auf seinen Hals stürzen. Meine Gedanken kreisten weiter und führten mich auch zu Zoé – du erinnerst dich an die Infos zu ihr einige Absätze zuvor?!
Als sich der Gedankenkreis dann schloss, war sie da: Die Erkenntnis, dass es die geballte Power der Beiden brauchte, um meine Aufmerksamkeit zu mir selbst zu lenken. Zu meinem Halschakra.
Welche Themen für MICH dahinterstecken und welchen ich nun meine Aufmerksamkeit schenken darf, folgt bald in einem eigenen Blogbeitrag….
Seelenwege Tierkommunikation - Blick ein, in meine Welt

Als ich vor einigen Tagen eine Erinnerung bei Facebook angezeigt bekommen habe schwelgte ich in der Erinnerung des ersten Jahres meiner Selbständigkeit. In dem Beitrag ging es um die Aufteilung der Tierarten, mit denen ich sprechen durfte. Den Großteil machten Hunde aus, gefolgt von Katzen und Pferden. Die Erinnerung veranlasste mich, einen Vergleich zu ziehen. Inzwischen schenkt ihr mir euer Vertrauen nicht nur in den Anliegen mit euren Tieren, sondern auch zu euren ganz eigenen Themen. Ich war selbst überrascht: Die Reisen mit und für Menschen machten im Jahr 2025 ganze 18 % meiner Arbeit aus. Würden wir nur die schamanischen Reisen (ohne Tierkommunikationen) betrachten, wäre der Anteil sogar nochmal entsprechend höher.

Im vergangenen Jahr hatte ich keine Ziele oder Pläne. Im vierten Jahr „Seelenwege“ durfte kommen, was kommen sollte. Es durfte gehen, was gehen sollte. Kein Jahr hat sich so intuitiv und leicht angefühlt, wie das Letzte. Mein Vertrauen in Intuition und Fügung durfte auf ein Niveau wachsen, welches ich nicht für möglich gehalten hätte.

Eine tolle Antwort, die ich gerne auch auf viele andere Fragen geben würde: Alles ist möglich. Telepathisch können alle fünf klassischen Sinne übermittelt werden. Wir können sehen, hören, riechen, schmecken und auch tasten. Gehen wir die Sinne mal einzeln durch und schauen, wie sie uns in der Tierkommunikation dienen.

Als ich im vergangenen Jahr beschloss, neben der schamanischen Heilarbeit für Tiere auch die Arbeit mit euch Menschen anzubieten (die Ausbildung hatte ich damals direkt für Tier UND Mensch gemacht), hätte ich nicht gedacht, wie gut dieses Angebot bei euch ankommt. Es ist, als wäre es erst gestern gewesen und doch springen meine Gedanken sofort zu den vielen Gesprächen und schamanischen Reisen mit euch. Vor wenigen Tagen schrieb eine Kundin mir, da sie mitten in den Urlaubsvorbereitungen steckt und keine Zeit für ein Telefonat hatte: „…auch, wenn mir nicht so ganz klar ist, wie oder was genau dahintersteckt, habe ich doch so viel Vertrauen zu dir, dass es gut sein wird. Also fang gerne schon an.“ Ein größeres Kompliment könnte ich nicht erhalten. 🥰

Ein Gespräch mit dem eigenen Tier gehört meiner Meinung nach zur Königsdisziplin der Tierkommunikation. Sein Tier einfach fragen zu können, was man möchte: Eine traumhafte Vorstellung! Und daher nicht verwunderlich, dass es ein wiederkehrendes Thema in meinen Gesprächen mit Kunden, Bekannten und Freunden ist. Bei einer Abstimmung auf meinen Social-Media-Kanälen habt ihr entschieden, in meinem neuen Blogbeitrag mehr über dieses Thema erfahren zu wollen. Ich beginne mit einer vermutlich enttäuschenden Nachricht: Nach diesem Blogbeitrag wirst du kein Tiergespräch führen können. Aber kein Grund hier direkt abzuschalten – denn ich hoffe, du wirst trotzdem etwas für dich und dein Tier aus diesem Beitrag mitnehmen können. Wieso aber Königsdisziplin? Die Tierkommunikation beruht auf Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Und da haben wir eigentlich auch schon die Antwort. Denn umso stärker wir in ein Thema involviert sind, umso stärker wir emotional damit verbunden sind, desto stärker beginnen wir an unserm Bauchgefühl zu zweifeln. Doch genau das ist die telepathische Verbindung. Eine starke, tiefe Wahrnehmung unseres Bauchgefühls. Ich habe mir etwas Zeit mit diesem Beitrag gelassen, da meine Gedanken hin und hergerissen waren, in welche Richtung der Beitrag laufen soll: Die Öffnung unserer „Kanäle“ und den Aufbau einer telepathischen Verbindung oder das bewusste Wahrnehmen der Verbindung zu dem eigenen Tier. Da Ersteres besser mit fremden Tieren geübt werden kann, habe ich mich für Zweiteres entschieden. Es war schließlich euer Wunsch, mehr über die Verbindung mit dem eigenen Tier zu erfahren. Die Entscheidung fiel mir recht schwer, da das eine in das andere übergeht. Schauen wir also mal, was am Ende dabei rauskommt. 😊

Im Schamanismus gibt es keinen Unterschied zwischen körperlichen und psychischen Erkrankungen. Heilung kann nur dann geschehen, wenn Körper, Geist und Seele im Einklang sind.
Körperliche Krankheiten werden als eine Art "Lösungsversuch" des Körpers verstanden, um auf Disharmonien im energetischen Gleichgewicht hinzuweisen. Gerade, wenn wir die mentalen Zeichen – unser Bauchgefühl / unsere Intuition – nicht wahrgenommen haben. Aus schamanischer Sicht sollen Krankheiten also Wegweiser und Lehrer sein, welche versuchen, uns auf unseren Weg (zurück) zu führen.

Hier geht es um eine Erkenntnis, welche ich im vergangenen Jahr gewonnen habe und darum, wie sich diese auf die Zukunft auswirkt. Auf meine Zukunft. Und vielleicht auch auf Deine.
Diese Erkenntnis wurde mir immer wieder – bei KundInnen, im Freundes- und Bekanntenkreis und letztendlichen auch bei mir selbst – vor Augen geführt, bis ich sie nicht mehr ignorieren konnte.



