Impuls der Seele
Pia Schmitt • 25. März 2026
Erlaubst du dir, deiner Seele zu lauschen?
Als ich vor einigen Tagen eine Erinnerung bei Facebook angezeigt bekommen habe schwelgte ich in der Erinnerung des ersten Jahres meiner Selbständigkeit. In dem Beitrag ging es um die Aufteilung der Tierarten, mit denen ich sprechen durfte.
Den Großteil machten Hunde aus, gefolgt von Katzen und Pferden. Die Erinnerung veranlasste mich, einen Vergleich zu ziehen. Inzwischen schenkt ihr mir euer Vertrauen nicht nur in den Anliegen mit euren Tieren, sondern auch zu euren ganz eigenen Themen.
Ich war selbst überrascht: Die Reisen mit und für Menschen machten im Jahr 2025 ganze 18 % meiner Arbeit aus. Würden wir nur die schamanischen Reisen (ohne Tierkommunikationen) betrachten, wäre der Anteil sogar nochmal entsprechend höher.

Diese Zahl zeigt mir, dass ihr bereit seid, eure eigenen Themen anzuschauen. Dass ihr bereit seid hinzuschauen. Sie zeigt mir, welches Bewusstsein dafür in euch wächst, dass unsere Tiere zwar auch ihre Themen mitbringen, es aber unsere eigene Anziehung ist, was (und wer) in unser Leben tritt.
Eine Kundin fragte mich einmal, „wie ich das mache“ mir meiner Themen immer bewusst zu sein und sie ohne Wertung anzunehmen.
Meine Antwort war, dass ich das nicht tue. Dass auch ich mit Dingen struggle, Themen nicht sehen möchte oder versuche, andere Gründe zu finden, obwohl ich den eigentlichen Auslöser bereits tief in mir spüre. Das ist vollkommen menschlich.
Und doch hatte ich einen Rat für sie. Eine Kleinigkeit, die in ihrer Gesamtheit einen riesigen Unterschied bewirken kann: Ich reflektiere. Ob mit oder ohne Anlass. Nicht erst, wenn ich keinen Ausweg aus einer Situation mehr sehe. Ich nehme mir regelmäßig Zeit, in mich hineinzuspüren. In die verschiedenen Bereiche meines Lebens.
Ganz nebenbei entsteht dabei auch ein tolles Gefühl, wenn man spürt, wie gut sich viele Bereiche des Lebens anfühlen. So halten wir immer das große Ganze im Blick und nicht nur die Baustellen unseres Lebens.
Aber ganz aktuell, da nehme ich eine Unzufriedenheit in mir wahr. Eine Unruhe, obwohl mein Leben im Außen doch genau so ist, wie ich es mir schaffen wollte und geschaffen habe.
Und an diesem Punkt entscheidet sich, wie wir diesen Impuls wahrnehmen: Als Feind oder als Ratgeber? Die meisten Menschen kämpfen gegen solche Unruhen an, anstatt ihnen zu lauschen.
Andere, aber auch wir selbst sagen uns immer wieder:
„Du solltest doch zufrieden sein“; „Es gibt keinen Grund, unzufrieden zu sein.“, „Sei doch dankbar für das, was du hast.“, „Andere wären froh, sie hätten / wären / könnten….“
So beginnt eine Spirale, in der wir uns immer weiter von uns selbst entfernen. Letztendlich wäre es einfacher, diese kleine, einzelne Unruhe zu betrachten und anzugehen, als irgendwann vor einer Ansammlung an Herausforderungen zu stehen und weder Anfang noch Ende zu sehen.
Wir haben jedoch gelernt, zu funktionieren, "zufrieden" zu sein, solange es uns besser ergeht als anderen.
"Leuchte nicht zu hell, du könntest andere blenden", darf aus unseren Köpfen verschwinden. Vielleicht leuchten wir anderen dann sogar den Weg, wenn wir aufhören, uns klein zu halten.

Das Geheimnis ist also recht simpel und doch unfassbar schwer: Gib den kleinen Impulsen in dir Raum. Auch wenn du deren Ziel (noch) nicht sehen kannst. Schenke ihnen Aufmerksamkeit, bevor sie sich zu einem großen Pochen zusammenschließen und deinem Leuchten den Raum nehmen.
Und wie das Ganze? Fang einfach an! Nimm dir bewusst einmal pro Woche; pro Monat; alle 14 Tage oder wie es sich für dich gut anfühlt, Zeit. Mache dir einen Tee oder was du gerne magst und denke nacheinander an all das, was in deinem Leben gerade eine Rolle spielt. Das können deine Eltern sein, deine Kinder, deine Wohnsituation, deine Arbeit, dein Hobby, dein Haustier, der Nachbar, usw.
Und bei jedem dieser Bereiche achtest du ganz intuitiv auf das erste Gefühl, welches sich in dir breit macht.
Ein Schmunzeln? Freude? Dankbarkeit? – wie schön! Genieße es und gehe weiter zum nächsten Bereich!
Wut? Traurigkeit? Überforderung? Ein mulmiges Gefühl? - nimm dein Gefühl wahr, nimm es an. Mehr braucht es für den Moment nicht. Klar: Du kannst dir im Nachgang auch Gedanken machen, wie du etwas in diesem Lebensbereich ändern kannst. Der erste Schritt ist es aber, das Gefühl anzunehmen, ohne es negativ zu bewerten. Es ist ok, wütend zu sein. Es ist ok, traurig zu sein und es ist ok, überfordert zu sein. Deine Seele versucht mit dir zu kommunizieren. Lausche ihrem Flüstern, damit sie nicht lauter werden braucht.
Bedanke dich bei dir selbst für diesen Impuls deiner Intuition, der dir zuverlässig den Weg in die für dich richtige Richtung zuflüstert. Wenn du das Flüstern wahrnimmst, wirst du den Weg ganz automatisch in die richtige Richtung weitergehen. ✨💛
Und wenn du den Impulsen deiner Seele mit mir gemeinsam spüren möchtest, ist vielleicht mein Angebot „Impuls deiner Seele“ genau das Richtige.
Seelenwege Tierkommunikation - Blick ein, in meine Welt

Im vergangenen Jahr hatte ich keine Ziele oder Pläne. Im vierten Jahr „Seelenwege“ durfte kommen, was kommen sollte. Es durfte gehen, was gehen sollte. Kein Jahr hat sich so intuitiv und leicht angefühlt, wie das Letzte. Mein Vertrauen in Intuition und Fügung durfte auf ein Niveau wachsen, welches ich nicht für möglich gehalten hätte.

Eine tolle Antwort, die ich gerne auch auf viele andere Fragen geben würde: Alles ist möglich. Telepathisch können alle fünf klassischen Sinne übermittelt werden. Wir können sehen, hören, riechen, schmecken und auch tasten. Gehen wir die Sinne mal einzeln durch und schauen, wie sie uns in der Tierkommunikation dienen.

Als ich im vergangenen Jahr beschloss, neben der schamanischen Heilarbeit für Tiere auch die Arbeit mit euch Menschen anzubieten (die Ausbildung hatte ich damals direkt für Tier UND Mensch gemacht), hätte ich nicht gedacht, wie gut dieses Angebot bei euch ankommt. Es ist, als wäre es erst gestern gewesen und doch springen meine Gedanken sofort zu den vielen Gesprächen und schamanischen Reisen mit euch. Vor wenigen Tagen schrieb eine Kundin mir, da sie mitten in den Urlaubsvorbereitungen steckt und keine Zeit für ein Telefonat hatte: „…auch, wenn mir nicht so ganz klar ist, wie oder was genau dahintersteckt, habe ich doch so viel Vertrauen zu dir, dass es gut sein wird. Also fang gerne schon an.“ Ein größeres Kompliment könnte ich nicht erhalten. 🥰

Ein Gespräch mit dem eigenen Tier gehört meiner Meinung nach zur Königsdisziplin der Tierkommunikation. Sein Tier einfach fragen zu können, was man möchte: Eine traumhafte Vorstellung! Und daher nicht verwunderlich, dass es ein wiederkehrendes Thema in meinen Gesprächen mit Kunden, Bekannten und Freunden ist. Bei einer Abstimmung auf meinen Social-Media-Kanälen habt ihr entschieden, in meinem neuen Blogbeitrag mehr über dieses Thema erfahren zu wollen. Ich beginne mit einer vermutlich enttäuschenden Nachricht: Nach diesem Blogbeitrag wirst du kein Tiergespräch führen können. Aber kein Grund hier direkt abzuschalten – denn ich hoffe, du wirst trotzdem etwas für dich und dein Tier aus diesem Beitrag mitnehmen können. Wieso aber Königsdisziplin? Die Tierkommunikation beruht auf Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Und da haben wir eigentlich auch schon die Antwort. Denn umso stärker wir in ein Thema involviert sind, umso stärker wir emotional damit verbunden sind, desto stärker beginnen wir an unserm Bauchgefühl zu zweifeln. Doch genau das ist die telepathische Verbindung. Eine starke, tiefe Wahrnehmung unseres Bauchgefühls. Ich habe mir etwas Zeit mit diesem Beitrag gelassen, da meine Gedanken hin und hergerissen waren, in welche Richtung der Beitrag laufen soll: Die Öffnung unserer „Kanäle“ und den Aufbau einer telepathischen Verbindung oder das bewusste Wahrnehmen der Verbindung zu dem eigenen Tier. Da Ersteres besser mit fremden Tieren geübt werden kann, habe ich mich für Zweiteres entschieden. Es war schließlich euer Wunsch, mehr über die Verbindung mit dem eigenen Tier zu erfahren. Die Entscheidung fiel mir recht schwer, da das eine in das andere übergeht. Schauen wir also mal, was am Ende dabei rauskommt. 😊

Im Schamanismus gibt es keinen Unterschied zwischen körperlichen und psychischen Erkrankungen. Heilung kann nur dann geschehen, wenn Körper, Geist und Seele im Einklang sind.
Körperliche Krankheiten werden als eine Art "Lösungsversuch" des Körpers verstanden, um auf Disharmonien im energetischen Gleichgewicht hinzuweisen. Gerade, wenn wir die mentalen Zeichen – unser Bauchgefühl / unsere Intuition – nicht wahrgenommen haben. Aus schamanischer Sicht sollen Krankheiten also Wegweiser und Lehrer sein, welche versuchen, uns auf unseren Weg (zurück) zu führen.

Hier geht es um eine Erkenntnis, welche ich im vergangenen Jahr gewonnen habe und darum, wie sich diese auf die Zukunft auswirkt. Auf meine Zukunft. Und vielleicht auch auf Deine.
Diese Erkenntnis wurde mir immer wieder – bei KundInnen, im Freundes- und Bekanntenkreis und letztendlichen auch bei mir selbst – vor Augen geführt, bis ich sie nicht mehr ignorieren konnte.




