Als ich vor einigen Tagen eine Erinnerung bei Facebook angezeigt bekommen habe schwelgte ich in der Erinnerung des ersten Jahres meiner Selbständigkeit.
In dem Beitrag ging es um die Aufteilung der Tierarten, mit denen ich sprechen durfte. Den Großteil machten Hunde aus, gefolgt von Katzen und Pferden. Die Erinnerung veranlasste mich, einen Vergleich zu ziehen. Inzwischen schenkt ihr mir euer Vertrauen nicht nur in den Anliegen mit euren Tieren, sondern auch zu euren ganz eigenen Themen.
Ich war selbst überrascht: Die Reisen mit und für Menschen machten im Jahr 2025 ganze 18 % meiner Arbeit aus. Würden wir nur die schamanischen Reisen (ohne Tierkommunikationen) betrachten, wäre der Anteil sogar nochmal entsprechend höher.
Diese Zahl zeigt mir, dass ihr bereit seid, eure eigenen Themen anzuschauen. Dass ihr bereit seid hinzuschauen. Sie zeigt mir, welches Bewusstsein dafür in euch wächst, dass unsere Tiere zwar auch ihre Themen mitbringen, es aber unsere eigene Anziehung ist, was (und wer) in unser Leben tritt.
Eine Kundin fragte mich einmal, „wie ich das mache“ mir meiner Themen immer bewusst zu sein und sie ohne Wertung anzunehmen.
Meine Antwort war, dass ich das nicht tue. Dass auch ich mit Dingen struggle, Themen nicht sehen möchte oder versuche, andere Gründe zu finden, obwohl ich den eigentlichen Auslöser bereits tief in mir spüre. Das ist vollkommen menschlich.
Und doch hatte ich einen Rat für sie. Eine Kleinigkeit, die in ihrer Gesamtheit einen riesigen Unterschied bewirken kann: Ich reflektiere. Ob mit oder ohne Anlass. Nicht erst, wenn ich keinen Ausweg aus einer Situation mehr sehe. Ich nehme mir regelmäßig Zeit, in mich hineinzuspüren. In die verschiedenen Bereiche meines Lebens.
Ganz nebenbei entsteht dabei auch ein tolles Gefühl, wenn man spürt, wie gut sich viele Bereiche des Lebens anfühlen. So halten wir immer das große Ganze im Blick und nicht nur die Baustellen unseres Lebens.
Aber ganz aktuell, da nehme ich eine Unzufriedenheit in mir wahr. Eine Unruhe, obwohl mein Leben im Außen doch genau so ist, wie ich es mir schaffen wollte und geschaffen habe.
Und an diesem Punkt entscheidet sich, wie wir diesen Impuls wahrnehmen: Als Feind oder als Ratgeber? Die meisten Menschen kämpfen gegen solche Unruhen an, anstatt ihnen zu lauschen.
Andere, aber auch wir selbst sagen uns immer wieder:
„Du solltest doch zufrieden sein“; „Es gibt keinen Grund, unzufrieden zu sein.“, „Sei doch dankbar für das, was du hast.“, „Andere wären froh, sie hätten / wären / könnten….“
So beginnt eine Spirale, in der wir uns immer weiter von uns selbst entfernen. Letztendlich wäre es einfacher, diese kleine, einzelne Unruhe zu betrachten und anzugehen, als irgendwann vor einer Ansammlung an Herausforderungen zu stehen und weder Anfang noch Ende zu sehen.
Wir haben jedoch gelernt, zu funktionieren, "zufrieden" zu sein, solange es uns besser ergeht als anderen.
"Leuchte nicht zu hell, du könntest andere blenden", darf aus unseren Köpfen verschwinden. Vielleicht leuchten wir anderen dann sogar den Weg, wenn wir aufhören, uns klein zu halten.
Das Geheimnis ist also recht simpel und doch unfassbar schwer: Gib den kleinen Impulsen in dir Raum. Auch wenn du deren Ziel (noch) nicht sehen kannst. Schenke ihnen Aufmerksamkeit, bevor sie sich zu einem großen Pochen zusammenschließen und deinem Leuchten den Raum nehmen.
Und wie das Ganze? Fang einfach an! Nimm dir bewusst einmal pro Woche; pro Monat; alle 14 Tage oder wie es sich für dich gut anfühlt, Zeit. Mache dir einen Tee oder was du gerne magst und denke nacheinander an all das, was in deinem Leben gerade eine Rolle spielt. Das können deine Eltern sein, deine Kinder, deine Wohnsituation, deine Arbeit, dein Hobby, dein Haustier, der Nachbar, usw.
Und bei jedem dieser Bereiche achtest du ganz intuitiv auf das erste Gefühl, welches sich in dir breit macht.
Ein Schmunzeln? Freude? Dankbarkeit? – wie schön! Genieße es und gehe weiter zum nächsten Bereich!
Wut? Traurigkeit? Überforderung? Ein mulmiges Gefühl? - nimm dein Gefühl wahr, nimm es an. Mehr braucht es für den Moment nicht. Klar: Du kannst dir im Nachgang auch Gedanken machen, wie du etwas in diesem Lebensbereich ändern kannst. Der erste Schritt ist es aber, das Gefühl anzunehmen, ohne es negativ zu bewerten. Es ist ok, wütend zu sein. Es ist ok, traurig zu sein und es ist ok, überfordert zu sein. Deine Seele versucht mit dir zu kommunizieren. Lausche ihrem Flüstern, damit sie nicht lauter werden braucht.
Bedanke dich bei dir selbst für diesen Impuls deiner Intuition, der dir zuverlässig den Weg in die für dich richtige Richtung zuflüstert. Wenn du das Flüstern wahrnimmst, wirst du den Weg ganz automatisch in die richtige Richtung weitergehen. ✨💛
Und wenn du den Impulsen deiner Seele mit mir gemeinsam spüren möchtest, ist vielleicht mein
Raus aus dem inneren Chaos - zurück zu dir!" genau das Richtige.